Wir sind unterwegs

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Kaum zu glauben, aber nach 2 Monaten in Puerto Calero auf Lanzarote sind wir inzwischen tatsächlich unterwegs!

In Puerto Calero hatten wir uns richtig schön eingelebt. Mit netten Nachbarn (vor Allem Georg, der uns immer wieder sein Auto geliehen hat und jederzeit bereit stand, um Pedro in den Mast zu ziehen oder an irgendwelchen Konstruktionen mitzutüfteln), einer Stammkneipe (wo sie schon wussten, was wir trinken und essen wollen, sobald wir das Lokal betreten haben), einem Stammstrand (siehe unten) und einer Verkäuferin im Supermarkt, die Adam jedesmal begeistert bespasst hat. Spannend, wie schnell es doch geht, dass man sich irgendwo heimisch fühlt (und ebenso erstaunlich, dass wir quasi keine Bilder gemacht haben, außer vom Strand…).

Am Mittwoch sind wir aus Puerto Calero aufgebrochen in Richtung Fuerteventura. Die erste Nacht haben wir dann ankernderweise bei ganzschön viel Wind vor der Isla de Lobos verbracht, einer kleinen Insel zwischen Lanzarote und Fuerteventura. Am Donnerstag Morgen war der Wind dann weniger und wir konnten das kristallklare Wasser für unser Morgenschwimmen nutzen.

Ich bin gerade dabei, mir meinen Mut und meine Unbekümmertheit zurückzuerobern. Seit der Schwangerschaft bin ich sehr viel ängstlicher als vorher und das merke ich auch beim Schwimmen im Meer. Aber so sehe ich das Schwimmen und Schnorcheln gerade als meine spirituelle Übung, mich mit dem Meer zu entspannen und dem Universum wieder zu vertrauen.

Danach ging es weiter in Richtung Süden an Fuerteventura entlang. Dabei konnten wir immer wieder die traumhaften Sandstrände bewundern. Unterwegs haben wir endlich mal Gelegenheit gehabt, einen unserer Pläne auszuprobieren: Schmutzige Windeln hinter uns herziehen, um sie sauber zu bekommen! Sieht ein bisschen so aus als ob wir einen sehr merkwürdigen Fisch gefangen hätten aber funktioniert einigermaßen gut. Beim nächsten Mal müssen wir noch gucken, wie wir mehr Drall in das ganze reinkriegen aber wir waren definitiv positiv überrascht.

Am Abend sind wir dann im Hafen Gran Tarajal eingelaufen und haben dort die Nacht verbracht. Es ist hochspannend, wie einem die Herzen zufliegen wenn man mit so einem süßen Adam unterwegs ist. Unsere Nachbarn waren ganz entzückt und mussten sofort Photos von uns machen und selbst die Securitasmitarbeiter, die uns empfangen haben, hatten Herzchen in den Augen 😃 

Freitag ging es dann recht früh weiter, da heftige Winde angesagt waren und wir den Plan hatten, uns für drei Tage in Morro Jable – dem südlichsten Hafen von Fuerteventura – zu verstecken und erst dann nach Gran Canaria überzusetzen. 

Kurz vor Morro Jable haben uns zwei große Tümmler begrüßt, die gaaaaanz gemütlich neben der Sirena hergeschwommen sind. 

Und jetzt sind wir in Morro Jable. Leider ist der Hafen recht voll, deswegen liegen wir an der Pier, was ich immer recht nervig finde (es ist schwierig, zwischen Boot und Land hin und her zu kommen und die Gezeiten machen das Festmachen recht anspruchsvoll). Aber dafür wohnen Rochen im Hafenbecken 😮 

Der Wind ist tatsächlich recht heftig und wir werden wohl erst am Mittwoch in Richtung Gran Canaria und dann weiter nach Teneriffa aufbrechen können. Bis dahin nutzen wir die Zeit, um noch ein bisschen rumzuschrauben und Wäsche zu waschen.

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