Die häufigste Frage, die wir gestellt bekommen haben sobald wir von unserem Segelplan berichtet haben, war die Frage nach der Sicherheit für Adam. Deswegen hier mal unsere Sicherheitsvorkehrungen, damit ihr ein Bild habt 🙂
1. Das Sicherheitsnetz am Bett
Damit weder Adam noch wir nachts (oder tags) aus dem Bett fallen können, gibt es ein Sicherheitsnetz. Interessanterweise macht so ein Netz das Bett zwar optisch kleiner, aber plötzlich haben wir viiiiiel mehr Platz, da jeder Millimeter bis an den Rand genutzt werden kann und wird. Außerdem kann man an so einem Netz stehen üben oder einen Fuß reinhängen… Die Möglichkeiten sind riesig 🙂
2. Das Sicherheitsbrett an der Treppe
Aus dem Salon führen zwei Stufen zu den restlichen Kabinen. Die sind natürlich prädestiniert zum Runterfallen, deswegen hat Pedro aus einem passenden Brett einen wunderbaren Absturzschutz gebaut (im Bild links). Zum Glück haben wir einen Ingenieur an Bord!
Allerdings ist das Brett jetzt schon wieder obsolet, da Adam gelernt hat, meisterhaft die Stufen runterzuklettern. Inzwischen trauen wir uns, das Brett komplett wegzulassen. Allerdings vermuten wir, dass es bald einen neuen Job an der Niedergangstreppe bekommt, um zu verhindern, dass Adam versucht, an Deck zu klettern.
3. Das Relingsnetz
Die größte Sorge betrifft natürlich immer, dass Adam vom Schiff ins Wasser fallen könnte. Um das zu verhindern haben wir (Pedro) in mühevoller Kleinarbeit ein Relingsnetz installiert. Damit kann Adam an Deck selbsständig unterwegs sein und wir müssen nicht permanent hinter ihm her sein. Es ist richtig cool zu beobachten, wie er sich seitdem das Schiff erobert. Eine der Lieblingsbeschäftigungen: im Kreis ums ganze Schiff krabbeln bzw. Laufübungen machen.
4. Der Kindersitz
Um in brenzligen Situationen schnell einen sicheren Ort für Adam zu haben, haben wir unseren Autokindersitz an Deck montiert. So kann man Adam schnell sichern und anschnallen, wenn wir mal alle Hände fürs Schiff brauchen.
5. Die Gurte
Für brenzligere Situationen haben wir tatsächlich Gurte dabei, um Adam festbinden zu können. Klingt irgendwie erstmal unmenschlich und ist aber die beste Möglichkeit, die uns eingefallen ist, um ihm Bewegungsfreiheit sowie Sicherheit zu bieten.
6. Die Rettungsweste
Natürlich hat Adam eine eigene Rettungsweste! Generell gilt: Nachts und bei schwerem Wetter geht niemand ohne Rettungsweste an Deck! Und das gilt natürlich auch für Adam.
7. UV-Schutz
Wie wir ja wissen, sollen Babys nicht ungeschützt in die Sonne. Also wird Adam hier ständig mit Sonnencreme eingeschmiert wie ein Wilder und wir haben fast ständig unser Sonnensegel aufgespannt, damit es Schatten gibt. Beim Segeln allerdings kann das nicht oben bleiben, deswegen hat Adam einen superschicken UV-Schutzanzug von seiner Tante Greti bekommen 🙂 Damit kann er auch beim Segeln mit uns an Deck sein ohne sofort Sonnenbrand zu bekommen.
Außerdem hat Adam zwei ultracoole Sonnenbrillen! Leider trägt er die bisher eher wiederwillig, aber wir sind zuversichtlich, dass sich das noch ändern wird.
1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort
Herrlich! Dein Bericht zu den Sicherheitsvorkehrungen und die Fotos dazu (das Treppenschutzbrett hätte der Klettermaxe wahrscheinlich sowieso bald anders überwunden, oder?)
Pedro sieht man beim NetzknüOfen auch die Herausforderung an!😆
Schön, dass es Euch so gut geht!
Liebe Grüße aus dem herbstlichen Sonnenhaus! Ulrike